Nationalparks
Aberdare National Park
Die Aberdares sind ein vulkanisches Gebirge. Der Park ist ca. 100 km nördlich von Nairobi gelegen und bedeckt eine Fläche von 767km². Die Aberdares bilden auf einer Länge von ca. 70 km den Ostrand des afrikanischen Grabenbruchs, dem Rift-Valley. Der Boden ist rot und von vulkanischem Ursprung.Es gibt zwei Hauptgipfel, den Ol Donyo Lesatima (3.999 m) und den Kinangop (3.906 m). Es gibt viele klare Flüsse und Wasserfälle. Die Aberdares sind ein wichtiges Wasserresovoir, welches Wasser an den Tana- und Athi River liefert.
Der National Park liegt hauptsächlich oberhalb der Baumgrenze.
Die ungewöhnliche Vegetation, das raue Terrain, Ströme und Wasserfälle bilden eine Landschaft von atemberaubender Schönheit. Der Park wird überwiegend von Wäldern umgeben. In den wildromantischen Schluchten rauschen Wasserfälle in die Tiefe, wie die Chania Falls oder die Gura-Falls (300 m).
Lage: Zentrales Hochland, westlich von Mount Kenya.
Klima: Nebel und Regen während des ganzen Jahres mit Niederschlägen von etwa 1000 mm auf den nordwestlichen Hängen bis zu 3000 mm im Südosten.
Der Park ist auf Straßen von Nyeri und Naro Moru auf der östlichen Seite (160 km von Nairobi) leicht zugänglich.
Sehenswürdigkeiten:
Lesatima Peak, Kinangop Peak, Wasserfälle, Twin Hills, Elephant Hills,Treetops Lodge und “The Ark”.
Tierwelt: Elefant, schwarzes Nashorn, Büffel und Riesenwaldschwein zählen ebenso dazu wie Vögel, darunter Rackenarten, Eis- und Nashornvögel.
Amboseli National Park
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Der Amboseli National Park liegt nordwestlich vom Kilimanjaro, direkt an der Grenze zu Tansania. Amboseli wurde 1968 zum Tierreservat und 1974 zum National Park erklärt. Der Park bedeckt 392 km² und ist ein Teil des 3.000 km² großen Amboseli Ökosystems. Während der Trockzeit bieten er vielen Großwildarten (darunter die „Big Five“: Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel und Nashörner) eine Heimat. Das macht Amboseli zu einem beliebten Touristenziel.
Der National Park umfasst fünf Landschaftsarten (offene Savanne, Akazienwald, felsiges Dornenbuschland, Sümpfe und Marschland) Der große Amboseli See (Lake Amboseli) bedeckt rund ein drittel der Parkfläche, ist aber nur saisonal ganz mit Wasser gefüllt.
Vom Amboseli National Park hat man direkte Sicht auf den größten Berg Afrikas, den Kilimanjaro (5.895 m). Der Berg selbst befindet sich in Tansania, bestimmt aber das Wetter, speziell die Regentage des kenianischen National Parks zu seinen Füßen. Der Park verfügt über ein sehr dichtes Netz unbefestigter Straßen.
Tierwelt: Elefant, Gepard, Gerenuk (Giraffengazelle), Gnus, Hyäne, Leopard, Löffelhund, Massaigiraffe, Nilpferd, Schakal, Wildbüffel, Zebra, diverse Gazellenarten und andere... Vogelarten: über 400 darunter Pelikan, KronenkranichDer Park befindet sich 110 km nördlich von Mombasa und besteht aus aus trockenem Küstenwald. Zu ihm gehört das Mida Creek Ökosystem, ein Mongroven-Überschwemmungsgebiet. Hier leben mehr als 250 Schmetterlingsarten, ebenso viele Vogelarten und 40 Säugetierarten.
Bisanadi National Reserve
Der Park liegt nordöstlich vom Meru Nationalpark
Central Island National Park
Der Park liegt auf einer Insel im Lake Turkana und Central Island ist nur 5km² groß. Knapp 240 m hoch steigt das vulkanische Eiland aus dem Wasser. Es ist mit seinen buschumrandeten Kraterseen zum einen ein Vogelparadies, zum anderen können hier im April und Mai kleine Krokodile beim Schlüpfen beobachtet werden.
Lage: Im Norden des Landes, rund 700 km von Nairobi entfernt. Bis Ende der 70er-Jahre des 20. Jh. nach dem habsburgischen Kronprinzen Rudolf-See benannt, trägt das größte Gewässer des ostafrikanischen Rift Valley seither den Namen der Turkana, eines heute etwa 300 000 Köpfe zählenden Volkes, das am Seeufer und am Turkwel-Fluss sesshaft ist.Die Chyulu Hills liegen östlich des Amboseli und verlaufen parallel zur Straße Mombasa-Nairobi. Der Park besteht aus hunderten kleiner Vulkanberge die nur ca. 450 Jahre alt sind. Mzima Springs, eine Quelle kristallklaren Wassers, im Tsavo West gelegen, wird vermutlich durch einen unterirdischen Fluss aus den Chyulu Hills gespeist.
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Hell's Gate National Park
Kakamega Forest Reserve
Kora National Park
Lake Nakuru National Park
Losai National Reserve
Malka Mari National Park
Marine Park & Reserves
Marsabit National Reserve
Mit seiner Fläche von 1672 km² im Südwesten des Landes gelegen, schließt das Reservat direkt an die berühmte Serengeti im benachbarten Tansania an. Die unendlich weit scheinende, leicht gehügelte Savannenlandschaft der Massai Mara ist im Nordosten und Westen von Bergregionen gerahmt und wird von vielen Flüssen durchzogen, die von Akazienwäldern begleitet werden. Den Norden bedeckt ein großes Sumpfgebiet, das die meiste Zeit des Jahres trocken liegt. Ein Teil des Areals ist den nomadisierenden Massai als Weideland für ihre Herden vorbehalten, ihre eigentlichen Wohn- und Weidegebiete wurden nach außerhalb des Reservats verlegt
Meru National Park
Mount Elgon National Park
Mount Kenya National Park
Mount Longonot National Park
Mwea National Reserve
Der Park grenzt im mit seiner nördlichen Grenze direkt an die Hauptstadt Nairobi. Der Nairobi National Park ist der älteste National Park Afrikas und wurde bereits 1946 gegründet! Der Park bietet eine große landschaftliche Vielfalt und ist Heimat von ca. 100 verschieden Säugetierarten und unzähligen Vögeln, sowie Reptilien, die sich vor der Skyline der Hauptstadt beobachten lassen.
Ndere Island National Reserve
Ol Donyo Sabuk National Park
Ruma National Park
Saiwa Swamp National Park
Shaba National Reserve
Shimba Hills National Reserve
Sibiloi National Park
Tana River Primate Reserve
Tsavo West National Park
Tsavo West ist der National Park, der außer den Wildtieren noch viele andere Attraktionen zu bieten hat. An erster Stelle stehen die Mzima Springs, bei denen bis zu 227,3 Mio.Liter kristallklares Wasser durch das poröse Vulkangestein austreten. Man vermutet, daß das Wasser über einen unterirdischen Fluß aus den Chyulu Hills kommt. Das Quellwasser wird bis Mombasa gepumpt. In Mzima können Besucher über einen Fußweg zur Quelle laufen.
Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden Sie Flusspferde im kühlen Wasser liegen sehen. Eine besondere Attraktion ist der Unterwassertank, der in den See eingelassen wurde und so eine Beobachtungsmöglichkeit der ganz anderen Art bietet. In der Nähe des Beobachtungsfensters halten sich neben den Flusspferden meistens auch etliche Fische, überwiegend Barbenarten, auf. Trupps von Grünen Meerkatzen und viele interessante Vögel bevölkern die Bäume um Mzima herum. Dies ist einer der wenigen Orte in Kenia, wo man Schlangenhalsvögel sehen kann. Andere interessante Orte sind die "Roaring Rocks", die ihren Namen von dem Wind erhielten, der durch sie hindurchheult.
Vom 98m hohen Felsen hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Tsavo; eine ähnlich gute Sicht haben Sie vom poacher's lookout ("Wilderer- Ausblick"). Der vulkanische Chaimu- Krater, nicht einmal 200 Jahre alt und aus schwarzem Koks bestehend, ist eine Besichtigung wert und kann bestiegen werden. Dies ist ein guter Platz, um nach dem Klippspringer Ausschau zu halten, einer kleinen Antilope, die so agil ist wie ihr Suaheli-Name "mbuzi mawe" besagt: "Bergziege". Außer dem Kleinen Kudu gehören zu den Wildtieren des Tsavo Löwe, Leopard, Gepard, Massai-Giraffe, Elefantantilope, Büschelohr- Spießbock, Büffel, Steppenzebra, Steppenpavian, Coke's- Kuhantilope und Grant-Gazelle.
Unterhalb des Ngulia Mountain gibt es mittlerweile ein gut bewachtes Nashorn-Schutzgebiet mit einigen Spitzmaulnashörnern. In der Südwestecke des Tsavo West liegt der 10 km lange und 3 km breite Lake Jipe, durch den die kenianisch-tansanische Grenze verläuft. Über dem See bilden die tansanischen Pare Mountains einen phantastischen Hintergrund, besonders bei Sonnenuntergang, und an klaren Tagen ist im Nordwesten der Kilimandscharo zu sehen. Obwohl es eine Menge Wild im Gebiet gibt, beeindrucken die Vögel die meisten Besucher. Das Seeufer ist der beste Platz in Kenia, um Purpurhuhn, Nachtreiher, Zwerggans und gelegentlich Kleine Blatthühnchen zu sehen.
last changes 15.08.2010


