Mombasa - das Tor nach Ost- und Zentralafrika am Indischen Ozean

Mombasa ist mit 1,5 MillionenEinwohnern (Stand 2014, Quelle: KNBS - Kenya National Bureau of Statistics) und einer Größe von 5,224 km² die zweitgrößte Stadt in Kenia und die wichtigste Hafenstadt als Gateway nach Ost- und Zentralafrika. Mombasa liegt auf einer Insel am Indischen Ozean und kann auf eine lange Geschichte als alte Handelsniederlassung an der ostafrikanischen Küste zurückblicken. So war es früh Zielpunkt von Handelsverbindungen nach Arabien und Indien. Hierauf gründet sich auch die afrikanisch-islamische Kultur Mombasas die bis heute das Stadtbild prägt.

Mombasa Island, eine ca. 13 km² große Insel, beherbergt den alten Stadtkern. Die Nyali Bridge verbindet die Insel mit der Nordküste, der Makupa Causeway (über den auch die alte Eisenbahnlinie nach Nairobi führt) mit dem Westen und die Likoni Ferry mit der Südküste. Der "alte Hafen" liegt an der Ost-Seite von Mombasa, der neue, sehr geschützt, viel größer, bei Kilindini an der West-Seite der Insel. Der größte Teil der Bevölkerung Mombasas sind die Mijikenda/Swahili. Im Laufe der Jahrhunderte sind Menschen der unterschiedlichsten Herkunft nach Mombasa immigriert. Zum Teil aus dem Iran, Indien, Somalia und dem Mittleren Osten. Sie kamen als Händler oder Seefahrer und bestimmen zum Teil bis heute die Wirtschaft an der Küste Kenias. Das genaue Gründungsdatum der Stadt ist nicht bekannt, aber Mombasa hat eine lange Geschichte. Bereits im 12. Jahrhundert war Mombasa eine blühende Handelsmetropole und mündliche Überlieferungen erwähnen den Handel mit Gold, Elfenbein und Gewürzen mit Indien, den Arabern und sogar China. Die Chinesische Flotte unter Zheng He besuchte Mombasa um 1415. Vasco da Gama ist als erster Europäer bekannt, der Mombasa 1498 erreichte und die Stadt wurde von den Potugiesen eingenommen. Im Laufe der weiteren Geschichte wechselte der Besitz immer wieder zwischen Sultanen (Oman), den Portugiesen und den Briten.